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Der Erfinder der 5. Dimension
Theodor Kaluza
Leben und Werk

Von Daniela Wuensch

 

 
 

Hardcover, fadengeheftet, 16,8 x 24 x 3 cm, 1.440g, 748 Seiten, davon 716 S. Text (auf holz- und säurefreiem Papier) + 32 S. Farbbildteil. Mit 91 Abbildungen, davon 44 in dem 32seitigen Vierfarb-Abbildungsteil.

ISBN 978-3-938016-11-4 - verbesserte 2. Auflage

Euro 49,95 [D], Euro 65,95 [A, CH, EU und nicht-EU], ca. CHF 80,10
inclusiv Porto und Verpackung
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Erschienen am 30.1.2009.
Am 23.1.2007 war die 1. Auflage unter der ISBN 978-3-938016-03-9 erschienen.
Die 2. Aufl. ist i.w. genauso ausgestattet wie die erste (fadengeheftet, Hardcover, Farbbildteil, allerdings ist das Buch jetzt auf weißem, dickeren Papier gedruckt), Fehler wurden durchweg korrigiert und einige kleinere Ergänzungen hinzugefügt.

 

 

 

 


Daniela Wuensch hat nach dem Studium der Physik im Jahr 2000 in Wissenschaftsgeschichte bei Armin Hermann in Stuttgart über den "Entdecker der 5. Dimension. Theodor Kaluza (1885-1954). Leben und Werk" mit summa cum laude promoviert. Für ihre Doktorarbeit erhielt sie 2001 den Wilhelm-Zimmermann-Preis der Universität Stuttgart. Das vorliegende Buch ist eine erheblich erweiterte Fassung ihrer Dissertation. Es wurde durchgehend hevorragend rezensiert und musste daher schon nach anderthalb Jahren in zweiter Auflage erscheinen.

Von 2001 bis 2003 war sie verantwortlich für die Herausgabe der physikalischen Vorlesungen David Hilberts im Rahmen der Hilbert-Edition in Göttingen.

Ihr Aufsatz "The fifth dimension: Theodor Kaluza's ground-breaking idea" erschien 2002 in den berühmten Annalen der Physik (Bd. 12, 519-542). Sie lehrte mehrere Jahre in Göttingen am Institut für Wissenschaftsgeschichte und vertrat in Hamburg eine Professur, wo sie auch ihre Habilitation einreichte.

2005 ist im Termessos Verlag ihr aufsehenerregendes Buch über den Hilbert-Einstein Prioritätsstreit erschienen, dem ebenfalls nach kurzem eine zweite Auflage folgte: "zwei wirkliche Kerle" – ob Hilbert oder Einstein als erster die Gravitationsgleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie entdeckte.

2008 ist Wuenschs Buch "Der Weg der Wissenschaft im Labyrinth der Kulturen. Sieben zentrale Aufgaben der Wissenschaftsgeschichte" erschienen – und 2010 ihr Buch "Dimensionen des Universums. Die Geschichte der höherdimensionalen vereinheitlichten Theorien von der Antike bis zur modernen Physik".

 

Daniela Wuensch interviewt von Florian Schwinn in der Sendung “Einstürzende Weltbilder - Max Planck, die Wissenschaft und die Folgen” im hr2 “Der Tag” am 22.4.2008.

Der Nobelpreisträger für Physik von 2008 Yoichiro Nambu (geb. 1921) hat seine große Leistung auch im Bereich der Vereinheitlichten Theorien vollbracht. Damit steht er in der langen Reihe der bedeutenden Physiker, die Kaluzas Ideen fortsetzten. Seine Leistung wird auch im vorliegenden Buch behandelt.


 

«In dem vorliegenden Buch ist es der Autorin gelungen, die beiden konträren Ziele einer Biografie, akribisch die Fakten zusammenzutragen und eine spannende Geschichte zu erzählen, auf das Glücklichste zu vereinen. ... Theodor Kaluza war ein bedeutender Physiker und Mathematiker, dessen Hauptwerk, die Vereinheitlichung von Gravitation und Elektromagnetismus, gerade in den letzten Jahren an Aktualität gewinnt. ... Kaluza erreichte seine Vereinheitlichung durch Beschreibung in einem fünfdimensionalen Raum, wobei die fünfte Dimension zu einem Zylinder »aufgerollt« erscheint – eine bestürzend moderne Idee. ... Daniela Wuensch stellt die fünfdimensionale Theorie sachkundig dar – sie hat schließlich Mathematik und Physik studiert –, und zwar einmal streng formal und dann auch »laienhaft« für diejenigen Leser, die der Mathematik etwas ferner stehen. ... Ich gestehe: Das Buch hat mich begeistert.»

Prof. Ulrich Eckhardt, Hamburg, in Spektrum der Wissenschaft 09/2008, S. 104f., lesen Sie die komplette Rezension hier.


 

«Unglaublich, dass ein wissenschaftshistorisches Werk dermaßen fesseln kann! Drei lange Bahnfahrten und ich hatte das neue Buch von Wuensch 'verschlungen'.

Neben einer wunderbar geschriebenen Biographie Kaluzas erläutert die Autorin mit tiefem Sachverstand auch die Theorie der Dimension von der Antike bis hin zu den modernen Theorien der Stringtheorie, die auf den Kaluzaschen Arbeiten beruhen. Um die physikalischen Teile angemessen würdigen zu können, sollte man über ein fundiertes Grundwissen verfügen, aber der Rest des Buches (ca. 2/3) ist für alle geschrieben, die sich für eine bei uns leider weitgehend unbekannte Forscherpersönlichkeit mit philosophischem Weitblick interessieren. ...

Der Göttinger Termessos Verlag hat das Buch wunderschön mit gutem Papier, festem Einband und einem Phototeil ausgestattet.»

Prof. Dr. Thomas Sonar, bei Amazon 7.6.2007


«Leider habe ich das Buch von Daniela Wuensch ausgelesen! Leider deshalb, da es ein Werk ist, von dem ich mir wünsche, es würde noch weitergehen. Es ist ein großartiges Buch: informativ, geistreich und auch emotional anrührend.

Bei dem Buch von Frau Wuensch handelt sich um ein Werk, das für jeden Physiker und auch Mathematiker eine lohnende Lektüre darstellt. Es wird sicher ein Standardwerk und gehört in die Reihe von Biographien, die wegweisend sind, wie die Biographie von A. Fölsing über A. Einstein, von R. L. Sime über L. Meitner, N. T. Greenspan über Max Born und D. Cassidy über Werner Heisenberg. ...

Ich empfinde es ... als unheimlich spannend zu erfahren, in welches Umfeld das Entstehen wissenschaftlicher Neuerungen 'eingebettet' war. Deshalb ist es für mich ein besonderes Vergnügen, ein so tolles Buch wie das von Frau Wuensch lesen zu können.»

Dr. Norbert Holzer, Nürnberg, bei Amazon 15.3.2007


 

«Die Autorin verhehlt nicht, dass sie für Kaluza grosse Bewunderung empfindet - und das nicht nur seiner wissenschaftlichen Leistungen wegen. Was sie an diesem intellektuell brillanten und dennoch bescheiden gebliebenen Wissenschafter schätzt, ist seine moralische Integrität. Anders als manch einer seiner (berühmteren) Zeitgenossen hielt Kaluza auch während des Dritten Reichs an seinen humanistischen Idealen fest.»

Christian Speicher, Neue Zürcher Zeitung vom 6.6.2007


 

«Es ist das nicht hoch genug einzuschätzende Verdienst von Daniela Wuensch, dass sie Theodor Kaluza eine ausführliche und sehr einfühlsame Biographie gewidmet hat. Dabei beschränkt sie sich bei weitem nicht auf die Arbeit zur fünften Dimension und der Vereinheitlichungsidee, sondern diskutiert auch Kaluzas weitere Forschungs- und Lehrtätigkeit an den Universitäten Königsberg, Kiel und Göttingen.»

Prof. Claus Kiefer, Köln, in Physik in unserer Zeit, 5/2007 (38), lesen Sie die Rezension hier S. 255 und S. 256.


«Die Biographie Kaluzas ist eine vorbildliche und ganz hervorragende wissenschaftliche Biographie, verfasst von einer Wissenschaftshistorikerin mit physikalischem Fachwissen. ... Ihre Schilderung des Kaluzaschen Lebens und Wirkens ist anrührend, spannend, fachlich klar, erhellend und beim Lesen ein Genuss. Der Göttinger Termessos Verlag hat den Band hervorragend und liebevoll ausgestattet. Mit einem Satz: Eine Perle der wissenschaftlichen Biographie.»

Prof. Thomas Sonar, Braunschweig, in Mathematische Semesterberichte 2007 (54), lesen Sie die Rezension hier S. 255 und S. 256f.


 

«Ich habe grossen Respekt vor der Schönheit und Kühnheit Ihres Gedankens», schrieb Albert Einstein 1919 begeistert dem Königsberger Privatdozenten Theodor Kaluza. Er hatte Einstein ein Manuskript gesandt, in dem er die Idee entwickelte und mathematisch begründete, dass unser physikalischer Raum fünfdimensional sei. Die Erweiterung des Minkowskischen vierdimensionalen Raums (drei Raum- und eine Zeitdimension) durch eine zusätzliche räumliche Dimension ermöglichte es, die zwei unterschiedlichen Naturkräfte - die Gravitation und den Elektromagnetismus - zu vereinheitlichen.

Dass unser physikalischer Raum eine zusätzliche fünfte Dimension haben könnte, erschien den Physikern damals ganz unwahrscheinlich. Inzwischen sind die theoretischen Physiker bei 11 Dimensionen angekommen. Den Experimentalphysikern ist es aber bis heute nicht geglückt, die fünfte Dimension nachzuweisen. Sollten sie Erfolg haben, würde Kaluza zu einem Fixstern der Physik des 20. Jahrhunderts werden. Einstein traf wieder einmal den Punkt: «Ob sich Kaluzas Idee bewähren wird, kann man noch nicht sagen, Genialität wird man ihr zuerkennen müssen.»

Theodor Kaluza (1885-1954) hat mit seiner Theorie die moderne Physik tief geprägt. Obwohl er seit 1929 Professor für Mathematik war (in Kiel und Göttingen), gilt er als Vater der modernen Stringtheorien. «Kaluza» ist als bloßer Name den Theoretikern weltweit bekannt, doch über ihn selber weiß man fast gar nichts, worüber sich schon Steven Weinberg wunderte.

Daniela Wuensch schildert allgemeinverständlich und ausführlich aus einer Vielzahl unveröffentlichter und privater Quellen erstmals das Leben dieses sympathischen Mannes. Auch für den fachlich Interessierten enthalten Wuenschs Darlegungen der Theorie Kaluzas und ihrer Geschichte, zumal die Ergebnisse ihrer jüngsten Recherchen über die Geschichte der 4. und 5. Dimension, sehr viel Neues.

* Rezension in: Neue Zürcher Zeitung 6.6.2007
* Wuensch über Kaluza: Neue Zürcher Zeitung 21.1.2004
* weitere Artikel der Autorin
* Vortrag der Autorin vom 23. Januar 2007 (Kopie ohne Bild).
* Zusammenfassung der Autorin / abstract of the author
* Internetseite von Daniela Wuensch

 

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