Termessos

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Fotos der Umbruchkorrektur vom 6. Dezember
1915 von "Die Grundlagen der Physik (Erste
Mitteilung)" von David Hilbert vom 20.
November 1915 samt Erläuterungen

Klaus P. Sommer, 15.5.2005

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Hilberts "Fahnenkorrektur" (besser "Umbruchkorrektur") seiner 1. Mitteilung (mit Stempeln vom
6. Dezember 1915, ohne dass aber die nachträglichen Faltungen der Seiten 1 bis 8 zu sehen sind)
ist im Netz veröffentlicht unter:
Hilbert, Grundlagen der Physik, 1. Mitteilung - Umbruchkorrekturen vom 6.12.1915
und die dann publizierte Fassung der "Grundlagen der Physik 1. Mitteilung" ist veröffentlicht unter:
Hilbert, Grundlagen der Physik, 1. Mitteilung, erschienen am 31.3.1916.

Fotos der Umbruchkorrekturen, auf denen die Faltung zu sehen ist, veröffentlichen wir auf dieser Seite.

Wir danken Herrn Dr. H. Rohlfing, Direktor der Abteilung für Handschriften und seltene Drucke
der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen für die Erlaubnis zu diesen
Fotos ganz herzlich.
Quelle: Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Abteilung für Handschriften
und seltene Drucke, Cod. Ms. D. Hilbert, Nr. 634 (Fotos Klaus P. Sommer, 3.5.2005).
© Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und K. P. Sommer.
Die Fotos dürfen in keiner Weise weiterverwendet werden ohne Erlaubnis der Rechteinhaber.


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Seite 1-13

Abbildung 1: Die Umbruchkorrektur im Überblick

Hilberts Umbruchkorrektur seiner Abhandlung vom 20. November 1915 mit eigenhändigen
Korrekturen, den drei Stempeln der Druckerei vom 6. Dezember 1915, den drei römischen Zahlen
und der Faltung der ersten drei Blätter.
Zu sehen sind die Seiten 1 (Rückseite S. 2), Seite 3 (vom Bogen mit den vier Seiten 3/4 und
5/6), Seite 7 mit dem Ausschnitt (Rückseite S. 8), Seite 9 (vom Bogen mit den vier Seiten
9/10 und 11/12) und Seite 13.



Seite 2 und 7

Abbildung 2: Seite 2 und 7 - Rückseite des ursprünglich zusammenhängenden 1. Bogens

Die ursprünglich zusammenhängenden Seiten 2 und 7 von Hilberts Umbruchfahne mit dem
Ausschnitt aus dem Blatt mit Seite 7 und auf der Rückseite Seite 8.
Beide Blätter sind horizontal mittig gefaltet.
Seite 2: 16,8 cm breit oben, 16,9 cm breit unten und 23,8 hoch links wie rechts, horizontale Faltung
genau mittig 11,9 cm von oben bzw. unten.
Seite 7 (römisch III): 15,2 cm breit oben und 14,9 cm breit unten,
16,9 hoch links und 16,45 hoch rechts (bei statt 23,8 cm und durchschnittlich 16,7 cm also Kürzung
um 29,8 % bzw. bald ein Drittel der Seite).
Der Ausschnitt wird daher eine Höhe von ca. 7,1 cm und eine Breite von ca. 14,8 cm gehabt haben
(der Ausschnitt ist nicht in der Falz zwischen Seite 2 und 7 getätigt worden, es ist vielmehr ein Teil
der Seite 7/8 an der Seite 1/2 stehengeblieben, siehe Abbildung 2 und 3).



Seite 8 auf 2

Abbildung 3: Seite 8 auf Seite 2 gelegt zeigt die Größe des Ausschnitts

Seite 8 auf Seite 2 gelegt, so wie es aussah, bevor Seite 7/8 von Seite 1/2 abgerissen wurde.
Im Ausschnitt ist der Text der Seite 2 zu sehen.



Seite 1-13

Abbildung 4: Seite 8 und 1 - Vorseite des ursprünglich zusammenhängenden 1. Bogens

Die ursprünglich zusammenhängenden Seiten 8 und 1 von Hilberts Umbruchfahne mit dem
Ausschnitt aus dem Blatt mit der hier links zu sehenden Seite 8 auf der Rückseite und Seite 7
auf der Vorseite. Beide Blätter sind horizontal mittig gefaltet (Format wie Abbildung 2).



Seite 1 oben

Abbildung 5: Seite 1 Detail

Das oben rechts in drei Zeilen quer über die 1. Seite Geschriebene ist ausradiert und nur
schwer lesbar. Unten rechts muss aber "Lagrange Gl.[leichung{en?}]" stehen.



Seite 6 und 3

Abbildung 6: Seite 6 und 3 - Vorseite des weiterhin zusammenhängenden 2. Bogens

Seite 6 und Seite 3 auf einem Bogen, dem 2. Blatt. Gut sind die Faltungen zu erkennen und die
römische II oben rechts auf S. 3. Neben den Gleichungen auf S. 3 hatte Hilbert einst auch mit
Bleistift Korrekturen (Terme in eckigen Klammern) geschrieben, die inzwischen wegradiert sind.
Leider kein Detail-Foto davon vorhanden! Doch auch in unserem Bild sieht man genau links der
Archiv-Nummer 24 und rechts der vertikalen Faltung (unterhalb und rechts der diagonalen zwei
kleinen Punkte dort) die linke eckige Klammer und nach etwa 1 cm die rechte eckige Klammer.



Seite 4 und 5

Abbildung 7: Seite 4 und 5 - Rückseite des weiterhin zusammenhängenden 2. Bogens

Seite 4 und Seite 5 auf einem Bogen, dem 2. Blatt. Gut sind die Faltungen zu erkennen.



Seite 8 auf 12

Abbildung 8: Seite 8 auf Seite 2 gelegt zeigt die Art der Faltung (mittig)

Seite 8 auf Seite 2 gelegt, so wie sie lagen, als sie gefaltet wurden.



Seite 12 und 9

Abbildung 9: Seite 12 und 9 - Vorseite des weiterhin zusammenhängenden 3. Bogens

Seite 12 und 9 - ohne jede Faltung!



Seite 10 und 11

Abbildung 10: Seite 10 und 11 - Rückseite des weiterhin zusammenhängenden 3. Bogens

Seite 10 und 11 - ohne jede Faltung!



Seite 13

Abbildung 11: Seite 13

Seite 13 - ohne jede Faltung!




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